Psytec Mobile verkehrspsychologische PraxisGutachten #1 (2000.03.16.PKR)
 
Inhaltsverzeichnis
  1. Fragestellung gemäß Untersuchungsanlaß
  2. Aktenanalyse
  3. Exploration
  4. Verkehrsmedizinischer Befund
  5. Leistunspsychologisches Untersuchungsergebnis
  6. Zusammenfassende Befundwürdigung
  7. Beurteilung gemäß Untersuchungsanlaß und Fragestellung
 
 
1. Fragestellung gemäß Untersuchungsanlaß
Ist zu erwarten, daß der Untersuchte zukünftig ein Kraftfahrzeug unter Alkoholeinfluß führen wird und/oder liegen als Folge eines unkontrollierten Alkoholkonsums Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen eines Kraftfahrzeugesin Frage stellen?

Die Untersuchung erfolgte im Autrage von Herrn Nachname, um die von der Verwaltungsbehörde geltend gemachten Zweifel an der Fahreignung auszuräumen. Die Verwaltungsbehörde hat die Vorlage eines Gutachtens zur Vorbereitung ihrer Entscheidung über die Kraftfahreignung des Herrn Nachname gefordert.

Das Gutachten dient ausschließlich zur Vorlage bei der Straßenverkehrsbehörde und dieser als Entscheidungshilfe entsprechend §11 Fahrererlaubnisverordnung.

In dem Gutachten soll dazu Stellung genommen werden, ob die entsprechend der Fragestellung bestehenden Eignungszweifel ausgeräumt werden können. Voraussetzungen für eine positive Prognose sind insbesondere, daß
  • Einsicht in die Problematik, die für die Delikte bzw. Außälligkeiten maßgeblich war, besteht;
  • eine ausreichende Veränderung erkennbar ist, die eine zukünftige angepaßte Verkehrsteilnahme erwarten läßt;
  • diese Veränderung auf der Grundlage einer tragfähigen Motivation als fundiert bzw. stabil bewertet werden kann;
  • keine medizinischen Befunde oder psychophysischen Leistunsbeeinträchtigungen einer sicheren Verkehrsteilnahme entgegenstehen.
Die Fragestellung der Behörde läßt sich aus folgender Erkenntnis begründen: Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, daß mehr als 30 Prozent der Kraftfahrer, die zweimal mit Trunkenheit am Steuer auffällig wurden, innerhalb von zehn Jahren ein drittes Mal auffallen Stephan, E .: Trunkenheitsdelikte im Verkehr und Alkoholmißbrauch, Blutalkohol, Vol 25, 1988, S. 201-227). Nach zwei Trunkenheitsfahrten ist also die Wahrscheinlichkeit hoch, daß ein Kraftfahrer erneut alkoholisiert am motorisierten Straßenverkehr teilnimmt. Es ist deshalb zu untersuchen, ob bei Herrn Nachname günstigere Voraussetzungen vorliegen.
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2. Aktenanalyse
Die uns übersandten amtlichen Akten, auf die hinsichtlich der Vorgeschichte im einzelnen verwiesen wird, wurden eingesehen und bei der Begutachtung berücksichtigt.

Nach Atenlage beantragt Herr Nachname eine Fahrerlaubnis der Klassen A und CE.

Aus der Akte ist folgendes zu entnehmen:

??.??.1994 Fahrlässige Körperverletzung, fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs, Tateinheit gegen ?? Uhr, BAK 0,52 o/oo.

??.??.1998 Gefährdung des Straßenverkehrs gegen ?? Uhr, BAK 2,04 o/oo um ?? Uhr.

Zusätzlich lagen folgende Unterlagen vor:

Eine Bescheinigung des Herrn Skulteti, Diplom-Psychologe in Göttingen, vom ??.??.2000, nach der Herr Nachname dort an einer ??-stündigen Verkehrstherapie teilgenommen hat.

Leberwerte
Datum GOT GPT GGT
??.??.1999 15 3 22
??.??.1999 16 8 21
??.??.2000 15 9 16
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3. Exploration
Stellungnahme des Untersuchten (teilweise schriftlich erhoben):

Zur Person:
Der am Untersuchungstag ??-jährige gab an, er sei mit einem älteren ???? und ??? älteren ???? bei den ???? aufgewachsen. Nach dem Schulabschluß nach der ??. Klasse habe er eine Berufsausbildung zum Beruf absolviert und abgeschlossen. In der NVA bzw. der Bundeswehr sei er nicht gewesen. Seit 19?? sei er als Beruf tätig.

Er sei ledig, kinderlos und habe eine Freundin.

In seiner Freizeit beschäftigte er sich mit ???? und Spaziergängen. Andere Hobbies oder Interessen habe er nicht. In Vereinen sei er ebenfalls nicht engagiert.

Eine Fahrerlaubnis habe er erstmalig 19?? erworben, habe etwa ?? Jahre am motorisierten Straßenverkehr teilgenommen und dabei ca. 200.000 km zurückgelegt.

Zum Alkoholkonsum
Am Tage der Trunkenheitsfahrt habe er aufgrund der Angst, Freunde zu verlieren, in einer Gaststätte von ca. ?? Uhr bis ca. ?? Uhr etwa 7-8 Gläser Bier a 0,5l getrunken.

(Haben Sie sich fahrtüchtig gefühlt?) "Halb, also nicht ganz ... . Ich habe schon gemerkt, daß es viel war ..."

(Wie weit sind Sie noch gefahren?) "4 km ..."

(Warum haben Sie so viel Alkohol getrunken?) "Ich habe viele Freunde ... Jetzt im Nachhinein weiß ich, daß auch viele falsche darunter waren ... . Da wurde gestichelt, sei doch kein Weichei ... . Von denen habe ich mich jetzt getrennt ... . Die richtigen Freunde haben so etwas nicht gesagt ... . Die anderen wollen nur davon ablenken, daß sie selber trinken ... . Jetzt gibt es schon welche, die wollen mich nachahmen ..."

(Wie sah Ihr Alkoholkonsum in der Vergangenheit aus?) "In der Woche nach Feierabend 1-2 Bier ... . Wenn ein Freund kam, konnten es auch mal 3 werden ... . Aber nicht jeden Tag ... . Sonst habe ich verstärkt am Wochenende getrunken ... . Wenn wir uns alle getroffen haben ... . Manchmal konnte es heftig werden ... . Schon 10 Bier a 0,5l und 5-6 Schnäpse dazu ... . Oder kein Schnaps, sondern 12-13 Bier ... . Das war schon richtig heftig ... . Das war nicht immer, aber wenn wir mit den Freunden und Bekannten zusammen waren ..."

(Ihr Trinkmotiv?) "Ich habe gedacht, wenn ich das ausschlage, wollen sie mit mir nichts mehr zu tun haben ... . Das habe ich mir eingeredet ..."

(Haben Sie ein Alkoholproblem?) "Ich schätze, ich hatte ein Suchtpotential ... . Wenn ich so weitergetrunken hätte, wäre ich bestimmt Alkoholiker geworden ... . Da bin ich reingeraten ... . Das wäre der Schritt gewesen, wie ich bei einem Besuch bei den AA erfahren habe ... . Das war sehr gut ... . Das ist interessant gewesen ... . Füher konnte ich mir das nicht vorstellen ..."

(Wie sieht Ihr Alkoholkonsum gegenwärtig aus?) "Ich trinke keinen Alkohol mehr seit Anfang Oktober 1999 ..."

(Wieso verzichten Sie seitdem auf Alkohol?) "Ein Grund ist zum Beispiel, daß ich hierhier muß ... . Wegen den Blutwerten ... . Ich habe mir das durch den Kopf gehen lassen, weshalb ich damals getrunken habe ... . Das wäre nicht passiert, wenn ich früher darüber nachgedacht hätte ... . Meine Freundin kann das auch nicht leiden wenn ich trinke ... . Wenn ich Freunde sehe, von denen ich mich abgewandt habe, die weiter trinken, die sind unzufrieden ... . Ich dagegen fühle mich gut ... . Die Beziehung klappt einwandfrei ..."

(Für wie lange wollen Sie auf Alkohol verzichten?) "So wie ich mich fühle, am liebsten immer ... . Das ist viel schöner ... . Ich sehe bei einer Feier, wie betrunken die anderen sind ... . Manchmal prügeln die sich noch ... . Man kriegt viel mehr mit ..."

(Ist Ihnen der Alkoholverzicht schwer gefallen?) "Ja, anfangs schon ... . Da hatte ich Schweißausbrüche ... . Ich hatte anfangs Konzentrationsschwierigkeiten ..."

(Veränderungen durch Alkoholverzicht?) "Ich habe neue Freundschaften geknüpft ... . Ich sage, das sind intelligente Leute ... . Die anderen sind fast Alkoholiker ... . Die bringen es zu nichts ... . Ich will die Freundin heiraten ... . Früher habe ich nach der Arbeit Bier getrunken, jetzt gehe ich mit der Freundin spazieren ..."

(Auf Vorhalt, daß er jederzeit wieder viel Alkohol trinken und danach ein Fahrzeug führen könne) "Meine Einstellung ist, ich trinke nichts mehr ... . Ich habe meinen Umgang geändert ... . Mir geht es dadurch besser ... . Am Anfang war es schwierig, auf einer Feier nichts zu trinken ... . Jetzt stehe ich darüber ... . Mit den richtigen Freunden kann ich auch nüchtern reden ... . Auf die Saufkumpanen kann ich verzichten ... . Ich habe innerlich noch Angst, deswegen gehe ich noch zu einem Psychologen, wo ich schon einmal war ... . Der soll mir die Angst vor Verlusten von Freunden nehmen ... . Die Krankenkasse wird das wohl auch bezahlen ..."

(Möchten Sie noch etwas ergänzen?) "Nein ..."

Letzter Alkoholkonsum vor der Untersuchung:
Wann: Ende September 19??
Anlaß: Hochzeit
Menge: 12-14 Gläser Bier a 0,2l
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4. Verkehrsmedizinischer Befund
Bei der ärztlichen Untersuchung ist entsprechend der behördlichen Fragestellung zunächst festzustellen, ob das Führen von Kraftfahrzeugen aus verkehrsmedizinischer Sicht beeinträchtigt oder sogar ausgeschlossen ist. Hierbei werden auch Befunde erhoben und interpretiert, die entsprechend dem Untersuchungsanlaß in Verbindung mit den Vorgeschichtsdaten und dem psychologischen Befund für eine Verhaltensprognose bedeutsam sind.

Die medizinische Untersuchung umfaßt die Erhebung der Krankheitsvorgeschichte (Anamnese). In jedem Fall findet eine orientierende Untersuchung der Bereiche innere Organe (Tastbefund), Herz/Kreislauf, Nervensystem, Bewegungsapparat und -abläufe (Motorik) einschließlich Vegetativum statt. Der spezielle Untersuchungsumfang richtet sich nach der von der Straßenverkehrsbehörde definierten Fragestellung und wird ggf. ergänzt durch labormedizinische Analysen.

Daten der Krankheitsvorgeschichte und Befunde, die für die Fragestellung nicht von Bedeutung sind, werden im Gutachten nicht aufgeführt.

Alter: ??? Jahre;
Größe ??? cm;
Gewicht: ??? kg

Krankheitsvorgeschichte:
Vorgeschichte anlaßbezogen unaußällig

Untersuchungsbefunde:
  • Teleangiektasien (Erweiterung feinster Venen) auf beiden Wangen
  • Puls: 88 Schläge pro Minute
  • Blutdruck: RR im Liegen 180/110 mm Hg
  • feinschlägiges Fingerzittern angedeutet
  • Blindgang etwas unsicher
Leberenzyme:
GOT 14 U/L (Norm bis 18)
GPT 12 U/L (Norm bis 22)
GGT 23 U/L (Norm bis 28)

(Normwertgrenzen für eine Meßtemperatur von 25 Grad Celsius)
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5. Leistunspsychologisches Untersuchungsergebnis
Leistungsbefunde werden in Prozenträngen (PR) mitgeteilt. Der PR gibt an, wieviel Prozent der Personen einer vergleichbaren Stichprobe geringere Leistungen aufweisen; der mittlere Leistungsbereich liegt zwischen PR 15 und PR 85.

Test für reaktive Streß-Toleranz (RST3)
(untersucht Reaktionskapazität bei Mehrfachwahlreaktionen)

1. Phase:
Richtige Reaktionen: PR 100
Anteil verzögerte Reaktionen: PR 35
Auslassungen: PR 100
Anteil Fehlreaktionen: PR 59

2. Phase:
Richtige Reaktionen: PR 44
Anteil verzögerte Reaktionen: PR 35
Auslassungen: PR 37
Anteil Fehlreaktionen: PR 75

3. Phase:
Richtige Reaktionen: PR 44
Anteil verzögerte Reaktionen: PR 49
Auslassungen: PR 46
Anteil Fehlreaktionen: PR 39

Ergebnisse zusätzlicher Untersuchungsverfahren:
Im Alkoholfragebogen läßt der Untersuchte ausreichende Kenntnisse zum Problembereich "Trinken und Fahren" deutlich werden.
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6. Zusammenfassende Befundwürdigung
Herr Nachname hat sich hier im Sinne der angegebenen Fragestellung untersuchen lassen, um die von der Verwaltungsbehörde geäußerten Zweifel an der Fahreignung auszuräumen.

Ziel der Untersuchung ist es, im Rahmen der Fragestellung der Behörde die Ungeeignetheitsvermutung kritisch abzuwägen. Ein wesentlicher Teil der Untersuchung beinhaltet die Analyse der Vorgeschichte. Basis der Bewertung sind Erkenntnisse der Verkehspsychologie und -medizin. Es wird auf die veröffentlichte diesbezügliche Literatur verwiesen. Der Umfang der Untersuchung richtet sich nach einheitlichen Maßstäben des Leitfadens.

Bei der leistungspsychologischen Überprüfung fanden sich keine Befunde, die das sichere Führen von Kraftfahrzeugen in Frage stellen.

Die anlaßbezogene medizinische Untersuchung hat keine eignungsausschließenden Befunde ergeben.

Die noch erkennbaren körperlichen Alkoholzeichen sind wahrscheinlich Folge des früher über längere Zeit betriebenen Alkoholkonsums und insofern als Restsymptome zu bewerten, die nicht auf aktuell überhöhten Alkoholkonsum hinweisen.

Die Ergebnisse der Leberfunktionsproben lagen im Normalbereich.

Hiervon unabhängig liegt der Schwerpunkt der Eignungsproblematik im Persönlichkeitsbereich, besonders bei der Frage, ob Herr Nachname zukünftig zu einem kritischen und kontollierten Umgang mit Alkohol fähig ist und ob er eine angemessene vorausschauende Verhaltensplanung entwickelt hat, mit der er zukünftige Trunkenheitsfahrten vermeiden kann.

Unsere Untersuchung ist auf Feststellung ausgerichtet, die eine ausreichende Gewähr dafür bieten, daß dem Untersuchten künftig ein hinreichend sicheres Verhalten im Straßenverkehr gelingt. Es geht um die Frage, ob Neuorientierung und vollzogene Umkehr in Einstellung und Verhalten aus den von Herrn Nachname vorgetragenen Sachverhalten und persönlichen Berichten überzeugend und nachvollziehbar abzuleiten sind.

Dies ist bei Herrn Nachname in hinreichendem Maße der Fall.

Herr Nachname zeigte sich hier freundlich und gesprächsbereit und berichtete überwiegend offen und nachvollziehbar über seinen vermehrten Alkoholkonsum am Tage der letzten Trunkenheitsfahrt und in der Vergangenheit. Seine Alkoholgewöhnung, die in der Höhe der BAK zum Ausdruck kommt, wurde aus seinen Angaben erklärbar. Die inneren Motive und Verhaltensbereitschaften für sein Trinken hat der Untersuchte zwar nicht vollständig, jedoch in ausreichender Weise reflektiert. So berichtete er vom seinem übermäßigen Alkoholkonsum im Zusammenhang mit seinem damaligen Freundeskreis und seiner Angst, Freunde zu verlieren. Zur Aufarbeitung seiner individuellen Problematik hat der Untersuchte auch Hilfe in Anspruch genommen und an einer ??-stündigen Verkehrstherapie teilgenommen.

Auf dieser Grundlage wird der angegebene Alkoholverzicht glaubhaft. Herr Nachname konnte auch Umstellungsschwierigkeiten und Veränderungen schildern, die erfahrungsgemäß eintreten, wenn Trinkgewohnheiten grundlegend geändert wurden. Auch die zwischenzeitlich erhobenen und aktuellen Leberwerte stützen die Abstinenzangabe des Untersuchten.

Die Explorationsdaten lassen eine ausreichend distanzierte Verarbeitung der individuellen Problematik erkennen. Anhaltspunkte für eine aktuelle psychische Labilisierung oder Konfliktbelastung fanden sich nicht. Die derzeitigen Lebensverhältnisse (Arbeit, Freundin, neuer Freundeskreis) bieten eher günstige Voraussetzungen für eine allmählich weiter zunehmende innere Festigung.

Die Rückfallgefahr kann zwar nicht als völlig überwunden gelten, jedoch ist nach den vorliegenden Informationen und dem Gesamtbefund eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für neuerlichen Alkoholmißbrauch mit seinen Risiken im motorisierten Straßenverkehr zur Zeit nicht anzunehmen. Zudem beabsichtigt der Untersuchte, weiterhin fachliche Unterstützung zur Persönlichkeitsstabilisierung in Anspruch zu nehmen.

Damit sind die Voraussetzungen für eine positive Prognose gegeben.
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7. Beurteilung gemäß Untersuchungsanlaß und Fragestellung
Nach dem Gesamtbefund ist bei Herrn Nachname eine Einstellungskorrektur bzw. Umorientierung festzustellen, die die Grundlage für eine dauerhafte Verhaltensänderung im positiven Sinne bilden kann.

Die Fragestellung der Verwaltungsbehörde ist aus gutachterlicher Sicht daher wie folgt zu beantworten:

Es ist nicht zu erwarten, daß der Untersuchte zukünftig ein Kraftfahrzeug unter Alkoholeinfluß führen wird.

Es liegen auch keine Beeinträchtigungen als Folge eines unkontrollierten Alkoholkonsums vor, die das sichere Führen eines Kraftfahrzeuges in Frage stellen.
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    Dipl.-Psych. Andreas Skultéti
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