Verkehrstherapie
Was ist eine "Verkehrstherapie"?
Im Rahmen einer Verkehrstherapie wird das zum Delikt führende Fahrverhalten eines verkehrsauffälligen Fahrers besprochen, die Motivation des Verhaltens erörtert und dabei stabil verändert. Eine erneute Verkehrsauffälligkeit soll so in Zukunft verhindert werden. Zudem erhöhen sich nach einer Verkehrstherapie die Chancen auf eine positive MPU. Sie ist daher als Ergänzung zur eigenen Vorbereitung auf die MPU zu verstehen.


Wer benötigt eine Verkehrstherapie?
Die häufigsten Gründe für eine MPU sind folgende:
  • einmalig mehr als 1,6 Promille
  • zwei- oder mehrmals mit Alkohol am Steuer auffällig
  • mehr als 18 Punkte
  • illegale Drogen
  • Kombinationsdelikte, z.B. Straftat mit PKW

Die Verkehrstherapie
Im Folgenden eine kurze Übersicht über die Inhalte einer Verkehrstherapie in meinem Hause:
  • Anmeldung
    Sie haben drei Möglichkeiten sich zu einer Verkehrstherapie anzumelden:
    1) Fahrschule Helesch: Telefon: (02 34) 3 75 41 oder
    2) Fahrschule Vogelsang: Telefon: (02 34) 7 51 81 oder
    3) direkt bei mir: Andreas Skulteti: Telefon: (01 73) 2 90 36 61
    Im Gespräch wird Ihnen dann der weitere Ablauf erklärt. Werbematerialien liegen innerhalb der beiden Fahrschulen aus.


  • Preis und Leistung
    Die Verkehrstherapie wird mit einem Festpreis von 1.700,00 Euro (incl. 19% MWSt. = 271,43 Euro) angeboten (Ratenzahlung möglich).
    In diesem Preis enthalten sind:
    - Pro Woche doppelstündige Einzelgespräche mit einem Fachpsychologen für Verkehrspsychologie (BDP)
    - Wie oft Sie bis zu Ihrer MPU daran teilnehmen, bestimmen Sie!
    - Tests zur Leistungsbestimmung (Entlastungsdiagnostik)
    - Teilnahmedokumentation (bis zu 80 Seiten!)


  • Einzelgespräche
    Einzelgespräche haben mehrere Funktionen:
    - Erarbeitung der Deliktmotivation
    - Erarbeitung des Eigenanteils am Delikt
    - Gutachtenbesprechung (falls vorhanden)
    - Individuelle Thematik bearbeiten (z.B. Punkte, Drogen, Alkohol, ...)
    - Biographische Entwicklung der Thematik (z.B. Alkoholbiographie)
    - Realistische Zukunftsvisionen erarbeiten
    - Objektive medizinische Unterlagen sichten und auf Vollständigkeit prüfen (z.B. kleines Blutbild, Leberwerte)


  • Mögliche Gesprächsinhalte
    Je nachdem, welcher Delikt zu Ihnen gehört, werden unterschiedliche Themen in den Gesprächen bearbeitet. Auszug:
    - Alkoholrechnen (Z.B.: Wieviel Promille hat ein Glas Bier 0,2l?)
    - Alkoholwirkung (Z.B.: Wirkung auf das Gehirn)
    - Geschwindigkeitsrechnen (Z.B.: Wie viel Zeit spare ich, wenn ich bei einer 10 km langen Baustelle anstatt 60 km/h 81 km/h fahre? Wie viele Euros kostet die Strafe und wie viele Punkte erhalte ich für die ersparte Zeit?)
    - Drogenwirkungen
    - Persönlichkeit
    - Kritisch sein - Wie geht das?


  • Tests (Entlastungsdiagnostik)
    Ein psychologischer Test (z.B. Intelligenztest) dient zur Abschätzung der momentanen geistigen Leistungsfähigkeit. Damit man wieder Auto fahren darf, hat der Gesetzgeber ein Mindestmaß an geistiger Leistung definiert, welches vom Teilnehmer nicht unterschritten werden darf.
    In der Verkehrstherapie soll nun vor der anstehnden MPU untersucht und herausgefunden werden, ob dieses gesetzliche Mindestmaß an geistiger Leistung auch überschritten wird. Sollte es unterschritten werden, kann mit einem speziell entwickelten Training (Operatoren-Training) die geistige Leistungsfähigkeit über das gestzliche Maß angehoben werden.


  • Teilnahmebescheinigung
    Eine Dokumentation der Verkehrstherapie wird Ihnen in der letzten Sitzung ausgehändigt und mit Ihnen besprochen. Sie ist bis zu 80 Seiten stark und beinhaltet auch wichtige Hintegrundinformationen. Diese Dokumentation dient als Vorlage bei Ihrer Begutachtungsstelle (BfF) und Ihrer Fahrerlaubnisbehörde.

Ich freue mich darauf Sie kennen zu lernen!

Ihr Andreas Skultéti
 
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    Dipl.-Psych. Andreas Skultéti
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